Haltern am See
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
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Bundesland: |
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Regierungsbezirk: |
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Kreis: |
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Höhe: |
40 m ü. NN |
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Fläche: |
158,34 km² |
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Einwohner: |
38.061 (30. Juni 2007)[1] |
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Bevölkerungsdichte: |
240 Einwohner je km² |
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45721 |
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0 23 64 (Haltern am See) 0 23 60 (Lippramsdorf) |
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RE |
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05 5 62 016
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Stadtgliederung: |
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Webpräsenz: |
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Bodo Klimpel (CDU) |
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Die Stadt Haltern am See liegt am Rande des südlichen Münsterlandes und des nördlichen Ruhrgebiets im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist eine mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster.
Eingebettet in den Naturpark Hohe Mark ist Haltern umgeben von Waldgebieten und frei von Industrieansiedlungen. Sie gilt als eine oft besuchte Touristenstadt. Historisch gehört die Stadt zum Münsterland.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Räumliche Lage [Bearbeiten]
Die Lippe und deren Zufluss, die Stever fließen durch Haltern. Die Halterner Seen, der Halterner Stausee und der sich etwas weiter östlich anschließende Hullerner Stausee sind mit ihren Zuflüssen Stever und Mühlenbach, dem Segelhafen und dem Seebad das Ziel zahlreicher Erholungssuchender. Die ausgedehnten Wälder der Haard, der Hohen Mark und der Borkenberge sind ebenso wie die Naturschutzgebiete Westruper Heide, Holtwicker Heide und Sebbelheide durch ein dichtes Netz von Wander-, Radwander-, Reit- und Spazierwegen erschlossen. Diese waldreiche Seen- und Heidelandschaft wird oft als „Lunge des Ruhrgebiets“ bezeichnet.
Stadtgebiet [Bearbeiten]
Die mittelalterliche Struktur der Altstadt ist gut erkennbar, von der Bausubstanz sind nur noch versteckte Reste (z.B. Rathaus, Gänsemarkt) aus dieser Zeit erhalten. Trotzdem ergibt sich das reizvolle Bild einer typisch münsterländischen Stadt mit hoher Aufenthaltsqualität.
In Flaesheim erhält man rund um die alte Stiftskirche eine Ahnung vom Leben vor einigen hundert Jahren, die Ortskerne Sythen, Lippramsdorf, Hullern und Lavesum sind hingegen moderneren Ursprungs. Hamm-Bossendorf und Holtwick fehlt ein zentraler Ortskern völlig.
Das Stadtgebiet gliedert sich in die Ortsteile
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Stadtmitte (Haltern am See): 19.870
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Hamm-Bossendorf: 2.041
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Lavesum: 1.685
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Flaesheim: 1.866
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Sythen: 5.667
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Lippramsdorf: 3.751
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Hullern: 2.400
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Holtwick: 854
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Haltern grenzt an:
Dülmen,
Lüdinghausen,
Olfen,
Datteln,
Oer-Erkenschwick,
Marl,
Dorsten,
Reken.
Geschichte [Bearbeiten]
Entlang der Lippe zogen die Römer von Westen her immer tiefer ins westfälische Hinterland vor und legten Militärlager in Holsterhausen, Haltern, Oberaden, Beckinghausen und Anreppen an. Das Vorhaben, Germanien zu einer römischen Provinz zu machen, scheiterte im Jahre 9 n. Chr. mit der Varusschlacht. Auf dem heutigen Stadtgebiet Halterns gab es mehrere, teils befestigte Lager und Kastelle, sowie einen Hafen an der Lippe. Viele Funde aus dieser Zeit sind im überregional bedeutsamen westfälischen Römermuseum in Haltern ausgestellt. Haltern am See liegt auch an der Römerroute. Siehe dazu auch Aliso.
Am 3. Februar des Jahres 1289 erhielt Haltern die niederen Stadtrechte von seinem Landesherrn und Fürstbischof von Münster, Everhard von Diest und damit das Recht, eine Stadtmauer zu errichten. Heute ist aus der alten Stadtmauer noch der Siebenteufelsturm erhalten. Des weiteren lässt sich aber der Verlauf der alten Wallanlagen leicht anhand der ringförmigen kleinen Wallstraßen um die Kernstadt erahnen (Straßen außerhalb des ehemaligen Walls: Alisowall, Schüttenwall,...)
Unter vielen anderen Städten Westfalens war auch Haltern Mitglied der Hanse und zwar seit dem 14. Jahrhundert bis 1611. Aktivitäten Halterner Bürger im Handelsbund der Hanse sind sogar noch weiter zurück zu verfolgen. Heute ist Haltern wieder Mitglied in dem internationalen Hansebund der Neuzeit sowie dem westfälischen Hansebund, welche mit ihrer Neugründung in den achtziger Jahren die Hanse wieder belebt haben.
Zur Zeit der Besetzung durch Napoleon im frühen 19. Jahrhundert gab es in Flaesheim eine Zentralrendantur, vergleichbar einer heutigen Kreisverwaltung.
Ein Hochwasser zum Jahreswechsel 1569 / 1570 führte dazu, dass die Lippe ihr Bett verließ und ihren heutigen Verlauf, 900 Meter südlich des Stadtzentrums, einnahm.
Das heutige Stadtgebiet entstand 1975 durch die kommunale Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen .
Seit dem 1. Dezember 2001 trägt Haltern offiziell den Namen Haltern am See, um auf seine landschaftlich besonders reizvolle Lage hinzuweisen.

